
Paolo Chiarino versucht erneut, den Lago Maggiore zu durchschwimmen
Nachdem es am 16. Juli 2009 wegen schlechten Wetters leider nicht geklappt hat, versucht der italienische Schwimmer Paolo Chiarino am 24. August 2009 erneut, den Lago Maggiore in voller Länge zu durchschwimmen. Beiboot ist – wie auch beim Training – erneut die Yacht “More Even More“, die ihn bei seinem vielstündigen Versuch, den kalten Südalpensee zu bezwingen, begleiten wird. Für die moralische Unterstützung an Bord wird eine illustre Gesellschaft von Sportlern sorgen: der mehrfache Welt, Europa- und Olympia-Titelträger im 10.000 m-Lauf Alberto Cova, die Kanu-Sportlerin Francesca Bentivoglio, Alex Bellini, der den Atlantik im Ruderboot durchquert hat und andere bekannte Extremsportler wie Maurizio Doro.
Der Rekordversuch startet – selbstverständlich abhängig von den meteorologischen Bedingungen – um 19.00 Uhr am 24. August 2009 im schweizer Örtchen Tenero am Nordende des Sees. Wird es Paolo schaffen, diese Wahnsinnsleistung in weniger als 24 Stunden zu absolvieren?
Der Präsident der Lega Navale Italiana Luca Padovani hat seine Unterstützung für den Rekordversuch zugesichert und auch unser lieber Freund Giorgio wird als anwesender Mediziner dafür sorgen, dass jederzeit medizinische Unterstützung bereitsteht und der körperliche Zustand Chiarinos ständig überwacht wird.
Die Regeln sind die gleichen wie beim letzten Rekordversuch: Badekappe, Schwimmbrille, Badehose, kein Festhalten am Boot und das Essen wird in schwimmenden Schälchen gereicht. VIEL GLÜCK PAOLO!
Weltrekord: 66 km Schwimmen durch den Lago Maggiore
Paolo Chiarino brach seinen Versuch, den oberitalienischen Lago Maggiore längs zu durchschwimmen aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse und der Kälte nach 55 km und 17 Stunden, 43 Minuten ab. Es handelt sich - nach den 23 Stunden, 30 Minuten und 54 km am Gardasee - trotzdem um einen Weltrekord. Paolo wird mit der Unterstützung von Even More Yachting und der Lega Navale Arona die 66 km des Lago Maggiore von Tenero bis Sesto Calende in einem Guinness-Weltrekordversuch über 24 Stunden bis Ende August nochmals in Angriff nehmen.












